Bewohner/innen von Alters- und Pflegeheimen
Der Anteil Personen in stationärer Pflege ist ein Mass für den Grad der Institutionalisierung der Alterspflege. Der Anteil nimmt ab, wenn Männer und Frauen erst in einem höheren Alter pflegebedürftig werden oder trotz Pflegebedürftigkeit länger mit professioneller und informeller Hilfe zu Hause bleiben können.
Beobachtete Entwicklung
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2024 lebten – wie im Vorjahr – 1,4 Prozent der Stadtluzerner/innen in einem Alters- und Pflegeheim in der Stadt Luzern. Gemessen an der gleichaltrigen Wohnbevölkerung waren es bei den 85- bis 94-jährigen Männern 14,5 Prozent und 25,6 Prozent bei den Frauen. In der Altersgruppe der 95-Jährigen und Älteren wohnten 53,7 Prozent der Männer und 54,3 Prozent der Frauen in einem Alters- und Pflegeheim. Wird das Mittel der drei jüngsten Datenjahre (2022–2024) mit dem Mittel der Datenjahre 2015–2017 verglichen, zeigt sich eine wesentliche Abnahme desjenigen Bevölkerungsteils, der in einem Alters- und Pflegeheim lebt. Unter den Bewohnenden in den Heimen selbst nimmt der Frauenanteil mit steigendem Alter tendenziell zu: In der Alterskategorie der 65- bis-74-Jährigen lag er 2024 bei 59,6 Prozent, in der Alterskategorie der 85- bis 94-Järigen bei 76,9 Prozent und bei den 95-Jährigen und Älteren bei 76,0 Prozent. |
Definition
Die Kennzahl zeigt den Anteil der Personen, die in einem Stadtluzerner Pflegeheim leben, in Prozent der Wohnbevölkerung der gleichen Altersgruppe.
Daten
Stadt Luzern:
Kanton Luzern:
Analysen
LUSTAT (2025): Alters- und Pflegeheime in der Zentralschweiz 2024
Aktualisiert: 23. Oktober 2025
