Pendlermobilität
Mobilität gehört zu den Voraussetzungen, um überhaupt am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Arbeits- und Ausbildungspendlerinnen und -pendler verlassen zum Aufsuchen ihrer Arbeit oder Ausbildung das Wohngebäude (Binnenpendler) oder auch die Wohngemeinde (Wegpendler). Infrastrukturausbauten für den privaten wie auch den öffentlichen Verkehr (ÖV) haben das Pendeln über die Gemeinde- oder Kantonsgrenzen wesentlich begünstigt. Die räumlichen Verflechtungen sind dadurch stärker und komplexer geworden.
Beobachtete Entwicklung
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Die Zahl der in die Stadt Luzern Zupendelnden hat 2024 gegenüber dem Vorjahr von 44'700 auf 49'100 Personen zugenommen. Auch die Zahl der Wegpendelnden hat zugenommen (von 20'900 auf 21'800 Personen). Bei der Wahl des Hauptverkehrsmittels spielt die räumliche Distanz zum Arbeits- oder Ausbildungsort eine wichtige Rolle. Die Zu- und Wegpendelnden sind zu 55 respektive 54 Prozent im öffentlichen Verkehr (ÖV) unterwegs; den motorisierten Individualverkehr (MIV) nutzen sie zu 35 respektive 38 Prozent. Anders bei den Binnenpendelnden: Bei ihnen ist die Fortbewegung zu Fuss, per Velo oder mit dem E-Bike (Langsamverkehr) mit einem Anteil von 49 Prozent am ausgeprägtesten, gefolgt vom ÖV (35%) und dem MIV (16%). Wird das Jahr 2024 mit dem Jahr 2015 verglichen, zeigt sich keine wesentliche Veränderung bei den Zupendelnden. |
Definition
Erwerbstätige oder Personen in Ausbildung, die ihr Wohngebäude verlassen, um sich zur Arbeit oder zur Ausbildung zu begeben. Zu- und Wegpendler/innen überschreiten dabei Gemeindegrenzen, Binnenpendler/innen pendeln innerhalb ihrer Wohngemeinde. Als Wohnort gilt der Ausgangswohnort, von dem normalerweise ein Weg zur Arbeit/Ausbildung gestartet wird.
Daten
Stadt Luzern:
Pendlerinnen und Pendler nach Hauptverkehrsmittel
Kanton Luzern:
Pendlerinnen und Pendler nach Hauptverkehrsmittel
Analysen
LUSTAT (2025): Pendlermobilität 2023
Aktualisiert: 16. April 2026
