Frühe Schulabgänger/innen
Wissen und Können stellen zentrale individuelle und gesellschaftliche Ressourcen dar. Eine Ausbildung verbessert den Zugang zum Arbeitsmarkt und damit auch die Chance, ein existenzsicherndes Erwerbseinkommen zu erzielen. Bei fehlender Ausbildung steigt das Risiko der Arbeitslosigkeit, Armut und sozialer Exklusion. Personen mit tiefem Bildungsstand weisen zudem häufiger einen schlechteren Gesundheitszustand und einer geringere Lebenszufriedenheit auf als Personen mit einem höheren Bildungsstand. Der Indikator zeigt den Anteil der jungen Erwachsenen, der über keinen nachobligatorischen Bildungsabschluss verfügt und sich auch nicht in einer Ausbildung befindet. Er verweist damit auf eine Bevölkerungsgruppe, die längerfristig solchen Risiken ausgesetzt sein kann.
Beobachtete Entwicklung
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Im Jahr 2024 haben 6 Prozent aller 18- bis 24-jährigen Luzerner/innen keine nachobligatorische Ausbildung abgeschlossen und sind auch nicht daran, eine entsprechende Ausbildung zu absolvieren (berufliche Grundbildung oder allgemeinbildende Schule). Im Vergleich zu 2015 hat sich der Anteil der frühzeitigen Schulabgänger/innen im Kanton Luzern nicht wesentlich verändert. Schweizweit liegt der Anteil der frühzeitigen Schulabgänger/innen bei 6 Prozent (2024). |
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung
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Die beobachtete Entwicklung entspricht nicht der gewünschten Abnahme. |
Definition
Der Indikator zeigt den Anteil der 18- bis 24-jährigen Frauen und Männer, die über keinen nachobligatorischen Bildungsabschluss (berufliche Grundbildung oder allgemeinbildende Schule) verfügen und sich zur Zeit auch nicht in einer Ausbildung befinden, an der gesamten gleichaltrigen ständigen Wohnbevölkerung.
Der angegebene Schweizer Vergleichswert beruht auf der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) des BFS.
Daten
Schweiz:
Jugendliche ausserhalb des Bildungssystems (BFS, Bildungsindikatoren)
Aktualisiert: 16. April 2026
