Pflegepersonaldichte in Spitälern
Der Bedarf an ausreichendem und gut ausgebildetem Gesundheitspersonal zeigt sich besonders deutlich im Pflegebereich. Zwei Fünftel der Vollzeitäquivalente (VZÄ) in den Spitälern entfallen auf das Pflegepersonal. Bei der Dichte wird das Arbeitsvolumen des Pflegepersonals ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt. Die Kennzahl gibt Auskunft über die Pflegepersonalressourcen in den Luzerner Spitälern.
Beobachtete Entwicklung
Im Jahr 2024 betrug die Stellenzahl des Pflegepersonals in den Luzerner Krankenhäusern im Jahresmittel rund 3'902 Vollzeitäquivalente (VZÄ). Auf 1'000 Einwohner/innen kommen somit 8,7 VZÄ in der Spitalpflege. Beim Pflegepersonal sind die Frauen übervertreten. Der Frauenanteil lag im Jahr 2024 bei 87,5 Prozent.
Definition
Die Dichte des Pflegepersonals ergibt sich aus der Anzahl Vollzeitäquivalente (VZÄ), berechnet pro 1'000 Einwohner/innen. Erfasst werden die Stellen der Personen, die in den Institutionen (Spital oder Geburtshaus) vertraglich angestellt sind (kein Belegpersonal). Berücksichtigt wird die Funktionsgruppe "Pflegepersonal" (ohne Personen mit der Funktion "Hebamme"). Mitgezählt werden auch jene Personen, die noch in der Ausbildung sind. Die Entwicklung wird ab 2016 betrachtet, da ab diesem Zeitpunkt das Personal der ambulanten Standorte der Luzerner Psychiatrie in den Daten mitenthalten ist.
Daten
Kanton Luzern:
Schweiz:
Personalbestand und -dichte (Nationales Monitoring Pflegepersonal)
Analysen
OBSAN (2022): Gesundheitspersonal in der Zentralschweiz
Aktualisiert: 25. November 2025
