Siedlungsabfälle pro Kopf
Abfälle sind Ausdruck des Konsumverhaltens einer Gesellschaft. Sowohl die Menge als auch die Zusammensetzung der Abfälle verändern sich in der Zeit. Die Kennzahl gibt Aufschluss über den Anteil der produzierten Abfälle pro Kopf.
Beobachtete Entwicklung
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Im Jahr 2025 fielen in der Stadt Luzern 34'882 Tonnen Siedlungsabfälle an (2024: 35'376 t), was 404,5 Kilogramm pro Einwohner/in entspricht (2024: 413,6 kg). Die Pro-Kopf-Abfallmenge konnte damit erneut gesenkt werden, nachdem sie im Jahr 2022 erstmals seit über zehn Jahren nicht weiter gesunken war. Seit der Einführung der Kehrichtsackgebühr im Jahr 2003 reduzierte sich nicht nur die Pro-Kopf-Abfallmenge deutlich (2025: –38,6% gegenüber 2003), auch das Verhältnis zwischen Separatabfällen und Hauskehricht veränderte sich markant. Die Trennrate – bis 2003 stets unter 35 Prozent – konnte erhöht werden: 2025 wurden 13'536 Tonnen separat gesammelt und wiederverwertet, was 38,8 Prozent der gesamten Siedlungsabfallmenge entsprach. In den letzten Jahren ist die Quote jedoch wieder rückläufig, so auch 2025. Wird das Mittel der drei jüngsten Datenjahre (2023–2025, exkl. Ökihöfe) mit dem Mittel der Datenjahre 2016–2018 (inkl. Ökihöfe) verglichen, zeigt sich eine Abnahme der Siedlungsabfälle pro Kopf in der Stadt Luzern. |
Definition
Die Kennzahl weist die Summe der Siedlungsabfälle in Kilogramm pro Kopf der ständigen Wohnbevölkerung am Jahresanfang aus. Siedlungsabfälle sind aus Haushalten stammende Abfälle sowie andere Abfälle vergleichbarer Zusammensetzung aus Industrie und Gewerbe. Zu den Siedlungsabfällen zählen Hauskehricht und Separatabfälle (Papier, Karton, Grüngut, Altglas, Altmetall, Aluminium, Weissblech, Altöl, Batterien und Elektroschrott).
Daten
Stadt Luzern:
Kanton Luzern:
Analysen
LUSTAT (2026): Abfall und Entsorgung 2025
Letzte Aktualisierung am 25. September 2026
