Wohnraumunterversorgung
Die Wohnung bildet den wichtigsten privaten Raum in unserer Lebensgestaltung. Sie ist somit ein zentraler Faktor für die Lebensqualität. Die Wohnsituation verändert sich in der Regel mehrmals im Lauf des Lebens. Dabei sind die familiale Lebenssituation sowie das Einkommen bestimmende Einflussfaktoren. Der Indikator gibt an, wie viele Personen in einer überbelegten Wohnung leben und weist dadurch auf die Wohnraumversorgungsqualität hin.
Beobachtete Entwicklung
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Im Jahr 2024 leben 7 Prozent der Bevölkerung in einer Wohnung, die weniger als ein Zimmer pro Person aufweist. Im Vergleich zu 2015 ist eine eine Zunahme zu beobachten, die jedoch noch innerhalb des statistischen Unschärfebereichs liegt. Bei den Ausländern/-innen liegt der Anteil der Personen in einer überbelegten Wohnung deutlich höher als bei den Schweizern/-innen (2024: 16 vs. 4%). Schweizweit leben 8 Prozent der Bevölkerung in einer als überbelegt geltenden Wohnung (2024). |
Angestrebte Entwicklung und Beurteilung
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Die beobachtete Zunahme zeigt nicht die gewünschte Entwicklung, liegt jedoch innerhalb des statistischen Unschärfebereichs. Sie ist deshalb nicht als eindeutige Entwicklung zu interpretieren. |
Definition
Der Indikator Wohnraumunterversorgung misst den Anteil der Personen in überbelegten Wohnungen an der Wohnbevölkerung. Als überbelegt gelten Wohnungen mit weniger als einem Zimmer pro Haushaltsperson. In der Grundgesamtheit berücksichtigt werden Personen der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren und Wohnungen mit bekannter Zimmeranzahl.
Daten
Schweiz:
Anteil der Bevölkerung in überbelegter Wohnung (BFS)
Analysen
LUSTAT (2021): Sozialbericht Kanton Luzern 2021 (vgl. Teil 3 Menschen im Erwerbsalter)
Aktualisiert: 16. April 2026
