Bevölkerung ohne Religionszugehörigkeit
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Religionslandschaft in der Schweiz stark verändert. Als Ursachen dieses Wandels wird die wachsende Modernisierung und Säkularisierung der Gesellschaft genannt, die zu einer Distanzierung oder Gleichgültigkeit gegenüber dem Religiösen und besonders religiösen Institutionen führt.
Beobachtete Entwicklung
Im Jahr 2024 lag der Anteil der Luzerner/innen ab 15 Jahren ohne Religionszugehörigkeit bei 30 Prozent. Es handelt sich somit um die zweitgrösste Bevölkerungsgruppe. 49 Prozent der Luzerner Wohnbevölkerung bezeichneten sich im 2024 der römisch-katholischen und 8 Prozent der evangelisch-reformierten Religion zugehörig. Die Anteile der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Landeskirchen haben von 2015 bis 2024 um 13 bzw. 2 Prozentpunkte abgenommen.
Definition
Um die Religionszugehörigkeit zu bestimmen, wird in der Strukturerhebung (SE) die folgende Frage gestellt: «Welcher Kirche oder Religionsgemeinschaft gehören Sie an?». Als «ohne Religion» gelten Personen, die angeben, keine Religionszugehörigkeit zu haben. Die Fragen in der SE werden der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren gestellt. Bei den ausgewiesenen Werten handelt es sich um Hochrechnungen auf Basis der schriftlichen Stichprobenbefragung.
Daten
Luzern:
Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit
Schweiz:
Aktualisiert: 27. April 2026
