Personaldichte in der ambulanten Pflege und Hilfe
Die Personaldichte in der ambulanten Pflege und Hilfe gibt das Verhältnis zwischen dem Stellenvolumen der Spitex-Organisationen sowie selbstständigen Pflegefachpersonen und der Anzahl Einwohner/innen im Kanton Luzern an. Eine angemessene Personaldichte ist entscheidend für die Qualität der Gesundheitsversorgung, da sie Einfluss auf die individuelle Betreuung und die Patientensicherheit hat.
Beobachtete Entwicklung
Im Jahr 2024 waren 2'502 Personen als Pflegepersonal in einer Spitex-Organisation oder als selbständige Pflegefachperson im Kanton Luzern tätig. Diese besetzten 1'124 Vollzeitäquivalente (VZÄ). In der Spitex-Pflege kommen 2,6 VZÄ auf 1'000 Einwohner/innen, erneut etwas mehr als im Vorjahr.
Definition
Die Dichte des Pflegepersonals in der ambulanten Pflege und Hilfe ergibt sich aus der Anzahl Vollzeitäquivalente (VZÄ) pro 1'000 Einwohner/innen. Berücksichtigt werden die Stellen der Personen, die in einer Spitex-Organisation im Bereich Pflege und Hilfe vertraglich angestellt sind (inklusive Personal in Ausbildung) und im Kanton Luzern Spitex-Leistungen erbringen. Ebenso werden die selbständigen Pflegefachpersonen berücksichtigt, die im Kanton Luzern tätig sind. Die Anzahl der Beschäftigten bezieht sich auf den Personalbestand am 31. Dezember.
Daten
Kanton Luzern:
Spitex-Organisationen und selbständige Pflegefachpersonen: Personal
Schweiz:
Personalbestand im Bereich Pflege und Betreuung
Analysen
OBSAN (2022): Gesundheitspersonal in der Zentralschweiz
Aktualisiert: 25. September 2025
