Personaldichte in der ambulanten Pflege und Hilfe

Die Personaldichte in der ambulanten Pflege und Hilfe gibt das Verhältnis zwischen dem Stellenvolumen der Spitex-Organisationen sowie selbstständigen Pflegefachpersonen und der Anzahl Einwohner/innen im Kanton Luzern an. Eine angemessene Personaldichte ist entscheidend für die Qualität der Gesundheitsversorgung, da sie Einfluss auf die individuelle Betreuung und die Patientensicherheit hat.

Beobachtete Entwicklung

Im Jahr 2025 waren im Kanton Luzern 2'964 Personen (ohne Leitung und Administration) in der ambulanten Pflege sowie in der Hauswirtschaft und Sozialbetreuung tätig. Sie arbeiteten in einer Spitex-Organisation oder als selbständige Pflegefachpersonen. Ihr Beschäftigungsvolumen entsprach 1'215 Vollzeitäquivalenten (VZÄ). In der ambulanten Pflege und Hilfe kamen 2,8 VZÄ auf 1'000 Einwohner/innen und damit etwas mehr als im Vorjahr. Die Personaldichte in der ambulanten Pflege und Hilfe hat langfristig kontinuierlich zugenommen.

Definition

Die Dichte des Personals in der ambulanten Pflege und Hilfe ergibt sich aus der Anzahl Vollzeitäquivalente (VZÄ) pro 1'000 Einwohner/innen. Berücksichtigt werden die Stellen der Personen, die in einer Spitex-Organisation im Bereich Pflege und Hilfe vertraglich angestellt sind (inklusive Personal in Ausbildung) und im Kanton Luzern Spitex-Leistungen erbringen. Ebenso werden die selbständigen Pflegefachpersonen berücksichtigt, die im Kanton Luzern tätig sind. Die Anzahl der Beschäftigten bezieht sich auf den Personalbestand am 31. Dezember.

Daten

Kanton Luzern:

Spitex: Personal

Schweiz:

Personalbestand im Bereich Pflege und Betreuung

Analysen

OBSAN (2022): Gesundheitspersonal in der Zentralschweiz

Letzte Aktualisierung am 24. September 2026