Übertritt auf Sekundarstufe II

Nach der obligatorischen Schule beginnen die Lernenden grossmehrheitlich eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II. Der Übergang von der obligatorischen in die nachobligatorische Ausbildung stellt eine wichtige Weichenstellung dar. Je nach Vorbildung, Neigungen und Fähigkeiten stehen im Anschluss an die obligatorische Schulzeit unterschiedliche Ausbildungen zur Auswahl. Während die Bildungsgänge der beruflichen Grundbildung (Lehre) in erster Linie auf die Ausübung eines Berufs vorbereiten, vermitteln die allgemeinbildenden Bildungsgänge (Gymnasium, Fachmittelschule) Wissen im Hinblick auf eine weiterführende Ausbildung auf Tertiärstufe. Für Jugendliche, die im Anschluss an die obligatorische Schulzeit über keine Anschlusslösung verfügen, gibt es verschiedene Brückenangebote.

Beobachtete Entwicklung

Im Jahr 2020 traten 56,7 Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger direkt in eine berufliche Grundbildung und 23,6 Prozent direkt in eine allgemeinbildende Ausbildung ein. Die sofortige Übertrittsquote von der obligatorischen Schulzeit in eine Ausbildung auf Sekundarstufe II liegt somit bei 80,4 Prozent. Der Anteil der sofortigen Übertritte ist bei den jungen Frauen mit 75,4 Prozent tiefer als bei den jungen Männern (85,0%).

Definition

Die Kennzahl zeigt den Anteil der Lernenden mit Wohnort im Kanton Luzern, die nach Abschluss der Sekundarstufe I innerhalb des gleichen Jahres in eine Ausbildung auf Sekundarstufe II eingetreten sind (eidg. Berufsattest EBA, eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ, Fachmittelschule oder Gymnasium). Die Grundgesamtheit bilden alle Lernenden, welche in einem bestimmten Jahr aus der obligatorischen Schule austreten.

Daten

Luzern:

Übergänge in die Sekundarstufe II seit 2012

Schweiz:

Übergang in die Sekundarstufe II

Ausbildungswahl auf der Sekundarstufe II

Analysen

LUSTAT (2024): Bildungsbericht des Kantons Luzern – Lernende der Sekundarstufe II

LUSTAT (2024): Bildungsbericht des Kantons Luzern – Gradlinige und nichtgradlinige Bildungsverläufe

Aktualisiert: 16. Februar 2026