Bildungsausgaben für die obligatorische Schulstufe

Investitionen in Bildung haben allgemein das Potenzial, die persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten zu begünstigen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, das Wirtschaftswachstum zu fördern und die Produktivität zu steigern. Bildung gehört zu den wichtigsten Aufgabengebieten der öffentlichen Hand. Die Höhe der Ausgaben für die obligatorische Schulstufe, sei es für Personal und Lehrkräfte oder weitere Sachaufwände (ohne Investitionskosten z.B. in die Ausbildungsinfrastruktur), im Verhältnis zu den Lernenden gibt Hinweise auf die finanziellen Mittel, die für die Ausbildung der einzelnen Schüler/innen bereitgestellt werden.

Beobachtete Entwicklung

Die öffentlichen Bildungsausgaben des Kantons Luzern und seiner Gemeinden für die obligatorischen Schulstufen lagen 2023 bei rund 20'100 Franken pro Schüler/in.

Definition

Die Kennzahl weist die öffentlichen Bildungsausgaben für die obligatorischen Schulstufen in Franken pro Schüler/in aus.

Es werden nur die laufenden Ausgaben berücksichtigt (exkl. Investitionen). Die Ergebnisse sind konsolidiert, d.h. "interne Transfers" zwischen dem Kanton und seinen Gemeinden sowie unter den Gemeinden werden abgezogen, damit die Ausgaben nicht zu hoch ausgewiesen werden (sog. Doppelzählungen).

Die ausserordentlichen Ausgaben sind ausgeschlossen. Die Transferausgaben an andere öffentliche Haushalte sind eingeschlossen (Finanzierungsperspektive).

Daten

Luzern:

Finanzen: Öffentliche Bildungsausgaben des Kantons und der Gemeinden nach Bildungsstufe seit 1990

Schweiz:

Finanzen: Öffentliche Bildungsausgaben der Kantone und Gemeinden sowie Stipendienleistungen

Analysen

LUSTAT (2024): Bildungsbericht des Kantons Luzern – Finanzierung der Bildung

Aktualisiert: 23. April 2026