Die Geschäftslage im Luzerner Baugewerbe ist gut. Im ersten Quartal 2018 hat sie sich gegenüber dem Vorquartal weiter verbessert.
Gemäss der KOF-Konjunkturumfrage blieb im Kanton Luzern die Bautätigkeit im ersten Quartal 2018 weitgehend unverändert. Gleiches gilt für die Beschäftigung im Baugewerbe. Behindert wurden die Unternehmen in ihrer Bautätigkeit in erster Linie durch einen Mangel an Arbeitskräften. Für 38 Prozent der befragten Betriebe war der angespannte Arbeitsmarkt einer der wichtigsten limitierenden Faktoren für die Leistungserstellung (Vorquartal: 27%). Darüber hinaus kamen im ersten Quartal 2018 deutlich mehr Betriebe an die Grenzen ihrer technischen Kapazitäten. Für 16 Prozent stellte dies ein Problem dar (Vorquartal: 6%). Zudem verzeichneten – wie im Gastgewerbe – auch Baufirmen vermehrt Finanzierungsengpässe. Der Anteil der Betroffenen stieg im Vorquartalsvergleich von 4 auf 18 Prozent an.
Bis Juni 2018 erwarten die Luzerner Baumeister insgesamt eine Zunahme beim Personalbestand und ein Anziehen der Nachfrage. Bei der allgemeinen Geschäftslage wird bis September keine Veränderung antizipiert.
Die Zahl der baubewilligten Wohnungen nahm im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich zu. Gemäss einer Hochrechnung von LUSTAT Statistik Luzern aus dem kantonalen Gebäude- und Wohnungsregister wurden im ersten Quartal rund 1‘300 Wohnbauten bewilligt.