Konjunktur 2. Quartal 2026 – Gastgewerbe

Befriedigende Lage im Luzerner Gastgewerbe

Das Luzerner Gastgewerbe (Gastronomie und Beherbergung) stufte seine Geschäftslage Anfang Juli, nach Ende des 2. Quartals 2026, insgesamt als "befriedigend" ein: 68 Prozent der befragten Betriebe konstatierten eine "befriedigende", 14 Prozent eine "schlechte" und 18 Prozent eine "gute" Geschäftslage (Saldo: 4 Punkte). Somit hat sich die Einschätzung der Geschäftslage seit dem Vorquartal (Saldo: –9 Punkte) verbessert.

Der Personalbestand wurde Anfang Juli von der Mehrheit der Betriebe (85%) als "ausreichend" beurteilt. Der Anteil der Betriebe, die einen "zu hohen" Personalbestand konstatierten, sank von 17 Prozent im Vorquartal auf knapp 10 Prozent (Saldo: 5 Punkte).

Erholung in der Luzerner Beherbergung

Anfang Juli bewerteten gut zwei Drittel der Betriebe (67%) in der Luzerner Beherbergung die Geschäftslage als "befriedigend". Während im Vorquartal 41 Prozent die Geschäftslage als "schlecht" einstuften, waren es Anfang Juli nur noch 11 Prozent. Zudem nahm der Anteil der Luzerner Beherbergungsbetriebe, die eine "gute" Geschäftslage konstatierten, von 7 Prozent im Vorquartal auf 22 Prozent zu. Der Saldo stieg somit von minus 33 Punkten auf plus 12 Punkte. Auch in der Gastronomie beurteilte die Mehrheit der Betriebe (68%) die Geschäftslage als "befriedigend" (Saldo: –2 Punkte).

Das Luzerner Gastgewerbe bewertete die Beschäftigtenzahl mehrheitlich (85%) als "ausreichend" (Saldo: 5 Punkte). Dabei fielen die Bewertungen in Beherbergung und Gastronomie relativ ähnlich aus (Saldo Beherbergung: 2 Punkte, Gastronomie: 7 Punkte).

Schweizweit bessere Einschätzung in der Beherbergung als in der Gastronomie

Wie auch im Vorquartal stufte das gesamtschweizerische Gastgewerbe die Geschäftslage als "befriedigend" ein (Saldo: –2 Punkte). Einzeln betrachtet fiel die Bewertung in der Beherbergung jedoch mit einem Saldo von 11 Punkten optimistischer aus als jene in der Gastronomie (Saldo: –9 Punkte).

Die Beschäftigtenzahl wurde vom gesamtschweizerischen Gastgewerbe knapp als "zu hoch" beurteilt (Saldo: 10 Punkte).

Anzahl Logiernächte leicht rückläufig

Anfang Juli wurden in den Beherbergungsbetrieben im Kanton Luzern 696'893 Logiernächte gezählt. Gegenüber dem Vorjahresquartal zeigte sich damit eine leichte Dämpfung (–3,7%; 2. Quartal 2025: 723'476 Logiernächte). Schweizweit wurde gegenüber dem Vorjahresquartal etwas weniger Bewegung verzeichnet (–1,4%). 

Verbesserung der Geschäftslage und Zunahme von Nachfrage und Verkaufspreisen erwartet

Für die Zeit bis Ende Jahr ging das Luzerner Gastgewerbe Anfang Juli unter dem Strich von einer "verbesserten" Geschäftslage aus (Saldo: 18 Punkte). Für die Zeit bis Ende September rechnete das Gastgewerbe mit einer Zunahme der Nachfrage (Saldo: 23 Punkte). Dabei gingen 78 Prozent der befragten Betriebe von "unveränderten" und 21 Prozent von "zunehmenden" Verkaufspreisen aus (Saldo: 19 Punkte). Gleichzeitig erwartete eine grosse Mehrheit (88%) eine "unveränderte" Beschäftigtenzahl in den nachfolgenden drei Monaten (Saldo: –1 Punkt).

Stabile Geschäftslage im gesamtschweizerischen Gastgewerbe erwartet

Das gesamtschweizerische Gastgewerbe ging Anfang Juli von einer "unveränderten" Geschäftslage für die Zeit bis Ende Jahr aus (Saldo: 10 Punkte). Für die Zeit bis Ende September rechnete es weder bei der Nachfrage (Saldo: 10 Punkte) noch bei der Beschäftigtenzahl (Saldo: –3 Punkte) mit einer Veränderung.

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