Konjunktur 1. Quartal 2026 – Wirtschaftsverlauf

Leicht gedämpfte Konjunkturprognose bei grosser Unsicherheit

Die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes prognostizierte im März für das Jahr 2026 ein gesamtschweizerisches reales BIP-Wachstum von 1,0 Prozent (sporteventbereinigt) und senkte dabei ihre Prognose vom Dezember 2025 leicht (1,1%). Für das Jahr 2027 prognostizierte sie analog der Prognose vom Dezember 2025 ein gesamtschweizerisches reales BIP-Wachstum von 1,7 Prozent.

Die Expertengruppe ging zudem von einer Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent für das Jahr 2026 aus. Für das Jahr 2027 rechnete sie mit einer Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent, was dem gesamtschweizerischen Jahresdurchschnitt für das Jahr 2025 entspricht.

Angesichts der grossen Unsicherheit über die weitere Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ergänzte das SECO die Prognose der Expertengruppe um ein negativeres Szenario. Unter diesem würden die höhere Inflation, die globale Nachfrageabschwächung sowie eine weitere Aufwertung des Schweizer Frankens zu einem leicht tieferen Wirtschaftswachstum der Schweiz von 0,8 Prozent führen.

Im 4. Quartal 2025 betrug das gesamtschweizerische sporteventbereinigte nominale Bruttoinlandprodukt 219,1 Milliarden Franken. Das entspricht gegenüber dem Vorjahresquartal einem nominalen Wachstum von 0,5 Prozent (real: 0,8%).

Arbeitslosenquote gegenüber Vorjahresquartal gestiegen

Im 1. Quartal 2026 waren im Kanton Luzern im Schnitt 5'281 Personen als arbeitslos registriert. Die Arbeitslosenquote lag im Schnitt bei 2,2 Prozent und war damit höher als im Vorjahresquartal (1,9%). Die schweizweite Arbeitslosenquote betrug im 1. Quartal 2026 3,2 Prozent und lag damit ebenfalls über dem Wert des Vorjahresquartals (2,9%).

Leicht erhöhte Konsumentenpreise im Quartalsvergleich

Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) nahm im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal zu und lag im Durchschnitt bei 107,4 Punkten. Im Vorquartal hatte der Index noch bei 107,0 Punkten gelegen (Dezember 2020=100). Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg der Index um 0,2 Prozent.

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