Bevölkerungsszenarien 2025–2055
Luzerner Bevölkerung überschreitet vor 2040 die 500'000er-Grenze
Vor rund 30 Jahren, im Jahr 1994, zählte die ständige Wohnbevölkerung im Kanton Luzern rund 337'600 Personen. Wie bereits in den Jahrzehnten davor ist sie seither kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2002 überschritt der Bevölkerungsbestand die 350'000-Marke und im Jahr 2016 die 400'000-Marke. Ende 2024 umfasste sie 437'900 Personen. Das entspricht einem Bevölkerungswachstum von 29,7 Prozent in 30 Jahren.
Wachstum setzt sich fort
Gemäss den Bevölkerungsszenarien der Schweiz 2025–2055 des Bundesamts für Statistik (BFS) wird sich das Wachstum der Luzerner Wohnbevölkerung weiter fortsetzen. Nach dem mittleren Szenario des BFS wird die Luzerner Bevölkerung voraussichtlich in den nächsten dreissig Jahren um 31,5 Prozent zunehmen und somit im Jahr 2055 rund 581'600 Personen betragen. Die Marke von einer halben Million Einwohnerinnen und Einwohnern dürfte erstmals im Jahr 2038 überschritten werden.
In allen drei berechneten Szenarien wächst die Luzerner Bevölkerung. Am schwächsten ausgeprägt ist das Wachstum beim tiefen Szenario mit 15,4 Prozent. Gemäss dem tiefen Szenario würde die 500'000er-Marke erst im Jahr 2052 erreicht, im hohen Szenario hingegen bereits im Jahr 2034.
Der vorliegende Webartikel umfasst die folgenden drei Teile:
Die Bevölkerungsszenarien werden in verschiedenen Varianten berechnet und beschreiben eine Reihe möglicher Entwicklungen. Die Szenarien unterscheiden sich in den ihnen zugrundeliegenden Hypothesen und Annahmen bezüglich der zukünftigen Entwicklung der Lebendgeburten und Todesfälle sowie der Migrationsbewegungen.
Das hohe bzw. das tiefe Szenario markiert dabei die obere bzw. die untere Grenze einer plausiblen Bevölkerungsentwicklung, während das Referenzszenario (mittleres Szenario) den zum Zeitpunkt der Berechnungen wahrscheinlichsten Verlauf darstellt.
Die vom Bundesamt für Statistik gewählten Parameter für die kantonalen Szenarien können der Publikation «Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz und der Kantone 2025–2055» entnommen werden (Tabellen TA10 bis TA12).
Wachstum und Wachstumskomponenten
In den letzten dreissig Jahren (1994 bis 2024) bewegte sich das Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung im Kanton Luzern zwischen 0,1 Prozent (1998) und 1,9 Prozent (2023). Im Durchschnitt lag das Wachstum bei 0,9 Prozent.
Gemäss mittlerem Szenario wächst Luzerns Bevölkerung jährlich im Schnitt um rund 0,9 Prozent
Die Einflussgrössen (sogenannte Modellparameter) für das mittlere Szenario (Referenzszenario) beruhen auf den beobachteten Bevölkerungsentwicklungen der letzten Jahrzehnte und setzen diese fort. Im Durchschnitt resultiert im mittleren Szenario für die drei kommenden Jahrzehnte (bis 2055) ein jährliches Bevölkerungswachstum von 0,9 Prozent, die Wachstumsraten (2025 bis 2055) bewegen sich dabei zwischen 0,8 Prozent und 1,1 Prozent. Damit schwanken sie weniger stark als die seit 1991 beobachteten Wachstumsraten.
Hohes Szenario geht von grösseren Wanderungsgewinnen aus
Das hohe Szenario geht im Vergleich mit dem mittleren Szenario von grösseren Wanderungsgewinnen (Zuzüge abzüglich Wegzüge) und höheren Geburtenüberschüssen (Geburten abzüglich Todesfälle) aus, was in der Summe zu einem stärkeren Wachstum führt. Das durchschnittliche Wachstum pro Jahr liegt bei 1,3 Prozent (+0,4 Prozentpunkte gegenüber dem mittleren Szenario). Das Wachstum ist im hohen Szenario zudem immer grösser als 1 Prozent pro Jahr. Im Zeitraum von 1994 bis 2024 wurde ein Wachstum von mehr als 1 Prozent insgesamt 13-mal beobachtet.
Tiefes Szenario geht von einer Verlangsamung des Wachstums aus
Im tiefen Szenario wird mit einem geringeren Wanderungssaldo, einer niedrigeren Geburtenhäufigkeit und mehr Todesfällen als im mittleren Szenario gerechnet. Gemäss dem tiefen Szenario wird die ständige Wohnbevölkerung des Kantons Luzern langsamer wachsen; das durchschnittliche Wachstum pro Jahr liegt bei 0,5 Prozent. In den vergangenen dreissig Jahren wurde 6-mal ein kleineres Wachstum beobachtet.
Geburtenüberschuss schrumpft trotz steigender Geburtenzahl
In allen drei Szenarien nehmen die Lebendgeburten und die Todesfälle bis im Jahr 2055 zu. Allerdings weist nur das hohe Szenario über den ganzen Zeitraum von 2025 bis 2055 einen Geburtenüberschuss auf. Das heisst, es werden immer mehr Geburten als Todesfälle erwartet.
Im mittleren und im tiefen Szenario nehmen die Todesfälle stärker zu als die Lebendgeburten, sodass der Geburtenüberschuss insgesamt abnimmt. Im tiefen Szenario wird bereits im Jahr 2028 die Zahl der Todesfälle die Zahl der Geburten übersteigen (negativer Geburtenüberschuss), im mittleren Szenario ist dies erst 2055 der Fall.
Zahl der Todesfälle wächst stärker als die Zahl der Geburten
Gemäss dem mittleren Szenario werden im Jahr 2055 rund 5'800 Personen sterben, das entspricht rund 1 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung 2055 im Kanton Luzern. Der Anstieg der Todesfälle gegenüber 2025 beträgt 66,8 Prozent (+2'300 Todesfälle). Demgegenüber nimmt die Anzahl der Lebendgeburten von 4'300 auf 5'800 Lebendgeburten zu (+36,6%).
Die Zunahme der Lebendgeburten steht in engem Zusammenhang mit der Migration, die vor allem durch jüngere Menschen im Alter von 20 bis 40 Jahren geprägt ist. Je höher die Zuwanderung ist, desto mehr Frauen im gebärfähigen Alter (15–49 Jahre) leben in der Folge im Kanton Luzern.
Migration bleibt Schlüssel für Luzerns Bevölkerungswachstum und -struktur
Zwischen 1996 und 1998 zogen mehr Menschen aus dem Kanton Luzern weg als neu zuzogen. Der höchste Wanderungsverlust wurde 1998 mit einem Minus von 1'100 Personen erreicht. Ab 1999 war die Differenz zwischen den Zu- und Wegzügen immer positiv. Ein positiver Wanderungssaldo bedeutet, dass mehr Personen zu- als wegziehen. Die höchste Zuwanderung wurde 2023 beobachtet, als 6'923 Personen mehr in den Kanton Luzern zogen als ihn verliessen.
In allen drei Szenarien nehmen von 2025 bis 2055 sowohl die Zuzüge als auch die Wegzüge zu. Beim mittleren Szenario werden 2055 rund 19'500 Personen in den Kanton Luzern zu- und 15'000 wegziehen, der Wanderungssaldo beträgt somit rund 4'500 Personen.
Bevölkerungsszenarien gehen von konstanten Wanderungssalden aus
Die beobachteten Wanderungssalden der letzten zwanzig Jahren (2004 bis 2024) schwanken stark, sie bewegen sich zwischen 1'300 und 6'900 Personen. Im Modell für die Bevölkerungsszenarien werden sie trotzdem nahezu konstant fortgeschrieben. Die Fortschreibung nimmt somit die beobachteten Schwankungen der Wanderungssalden nicht auf. Während das tiefe Szenario den durchschnittlichen Wanderungssaldo der letzten zwanzig Jahre fortschreibt (2'900 Personen), verlaufen die Wanderungssalden beim mittleren Szenario auf dem Niveau des Werts 2024 von 4'200 Personen. Das hohe Szenario liegt immer gut 900 Personen über dem Verlauf des mittleren Szenarios.
Altersstruktur
Die Altersstruktur der Luzerner Bevölkerung wird nicht nur durch das Älterwerden der ständigen Wohnbevölkerung beeinflusst, sondern auch durch den Geburtenüberschuss und den Wanderungssaldo. Sowohl der Geburtenüberschuss als auch die Zuwanderung führen zu einer Verjüngung der Gesellschaft. In allen drei Szenarien können jedoch weder die Geburtenzahlen noch die Zuwanderung die generelle Alterung der Luzerner Bevölkerung aufhalten.
Altersmasszahlen zeigen, dass die Luzerner Bevölkerung «älter» wird
Der Altersquotient entspricht dem Verhältnis der 65-Jährigen und Älteren zu den 20- bis 64-Jährigen. Der Altersquotient lag zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei 11,9 Prozent (im Jahr 1900). Auf eine Person im Rentenalter (65+-Jährige) kamen damals 8,4 Personen im erwerbsfähigen Alter. Der Altersquotient nahm bis im Jahr 2024 auf 31,2 Prozent zu. Dagegen lag der Jugendquotient um 1900 bei 70,8 Prozent und sank danach bis im Jahr 2024 auf 33,3 Prozent. Damit ist die Luzerner Bevölkerung «älter» geworden. Der Jugendquotient zeigt das Verhältnis der 0- bis 19-Jährigen zu den 20- bis 64-jährigen Personen.
Historischer Wendepunkt: Luzern zählt bald mehr ältere als jüngere Personen
Gemäss dem mittleren Szenario wird der Altersquotient im Jahr 2028 erstmals grösser als der Jugendquotient sein. Das bedeutet, dass dann mehr 65-jährige und ältere Menschen als Kinder und Jugendliche bis im Alter von 19 Jahren im Kanton Luzern leben werden. Seit Beginn der Luzerner Bevölkerungsstatistik im Jahr 1860 gab es das noch nie. Gemäss dem mittleren Szenario wird der Altersquotient bis im Jahr 2055 auf 41,9 Prozent ansteigen. Auf eine Person im Rentenalter kommen dann 2,4 Personen im erwerbsfähigen Alter.
Altersgruppe der 65-Jährigen und Älteren wächst am stärksten
Alle drei betrachteten Altersgruppen (0–19 Jahre, 20–64 Jahre sowie 65-Jährige und älter) werden zahlenmässig weiter wachsen. Die Verschiebung der Altersmasszahlen geht auf die unterschiedliche Wachstumsdynamik der drei Gruppen zurück. Gemäss dem mittleren Szenario wird die ständige Bevölkerung im Erwerbsalter von 2025 bis 2055 um 23,7 Prozent zunehmen und die Gruppe der Bis-19-Jährigen um 25,7 Prozent. Am stärksten wächst jedoch die Gruppe der Personen im Rentenalter (+62,4 %).
Anzahl der hochbetagten Personen verdoppelt sich bis 2047
Gemäss dem mittleren Szenario wird sich die Anzahl der hochbetagten Personen (ab 85 Jahre) verdoppeln: Von gut 12'000 Personen im Jahr 2025 auf rund 24'400 Personen im Jahr 2047. Der Anteil der hochbetagten Personen an der ständigen Wohnbevölkerung nimmt von 2,7 Prozent (2025) auf 5,1 Prozent (2055) zu.
Auch die Personen in der Altersklasse 65–84 Jahre nehmen absolut betrachtet stetig zu, von gut 73'200 Personen (2025) auf 109'000 Personen (2055). Der relative Zuwachs ist mit einem Plus von 48,9 Prozent bedeutend kleiner als bei den Hochbetagten (+144,9 %).
Babyboomer-Generation erreicht das Rentenalter
Die animierte Alterspyramide veranschaulicht die Veränderung der Altersstruktur im Zeitverlauf sowie die Auswirkungen von Geburtenüberschuss, Wanderungssaldo und steigender Lebenserwartung.
Die Alterspyramide von 1992 weist ein Maximum bei den 28-Jährigen (Jahrgang 1964) auf. Die Personen, die damals dieses Alter hatten, zählen zu den sogenannten «Babyboomern» (Geburtsjahrgänge 1946–1964). Im Jahr 2029 wird die gesamte Babyboomer-Generation das Rentenalter erreicht haben. Im selben Jahr ist die Bevölkerungspyramide am breitesten bei den 36- bis 41-Jährigen. Bei diesen Personen handelt es sich um die Kinder der Babyboomer (Echoeffekt) oder von zugewanderten Personen.
In der Demografie bezeichnet der Echoeffekt ein Phänomen, bei dem eine starke Geburtenwelle in einer Generation zeitversetzt eine kleinere Welle in der nächsten Generation auslöst. Es ist also sozusagen ein “Echo” der ursprünglichen Babyboom-Phase.
Die animierte Alterspyramide veranschaulicht die Veränderung der Altersstruktur im Zeitverlauf sowie die Auswirkungen von Geburtenüberschuss, Wanderungssaldo und steigender Lebenserwartung.
Regionale Unterschiede
Von 2025 bis 2055 beträgt das kantonale Bevölkerungswachstum gemäss dem mittleren Szenario 31,5 Prozent, beim hohen Szenario 47,4 Prozent. Im tiefen Szenario beträgt das Bevölkerungswachstum 15,4 Prozent. Es zeigen sich zum Teil starke regionale Unterschiede.
Agglomerationskern wächst überdurchschnittlich, Entlebuch verliert Bevölkerung
In allen drei Szenarien liegt das Wachstum des Agglomerationskerns über dem kantonalen Wachstum. Das Entlebuch weist in allen drei Szenarien einen Rückgang der Bevölkerung auf.
Im mittleren Szenario reicht die Bandbreite von einem erwarteten Bevölkerungswachstum von 57,3 Prozent beim Agglomerationskern, gefolgt von der Region Rooterberg/Rigi mit einem Wachstum von 31,1 Prozent, bis hin zu einem Rückgang des Bevölkerungsbestands im Entlebuch (−10,7%).
Beim hohen Szenario wächst die Bevölkerung des Agglomerationskerns um 81,6 Prozent, während im Entlebuch die Bevölkerung weiterhin rückläufig ist (−4,6%).
Beim tiefen Szenario nimmt die Bevölkerung sowohl im Entlebuch (−17,0%) als auch im Seetal (−2,2%) ab, im Agglomerationskern nimmt sie am stärksten zu (+33,0%).
Gut zwei Drittel des Wachstums gehen auf die sechs grössten Gemeinden zurück
Der Kanton Luzern wächst gemäss Referenzszenario von 2025 bis 2055 um rund 139'500 Personen. Die sechs grössten Gemeinden tragen mit 92'800 Personen zu zwei Dritteln des Wachstums bei. Es sind dies: Luzern, Emmen, Kriens, Horw, Ebikon und Sursee.
Wanderungssaldo ist wichtigster Bevölkerungswachstumsfaktor
In allen Regionen bis auf die Region Entlebuch und in allen drei Szenarien ist der Wanderungssaldo der entscheidende Faktor für das Bevölkerungswachstum.
In Regionen mit positivem Wanderungssaldo und Geburtenüberschuss geht das Wachstum vorwiegend auf den Wanderungssaldo zurück. Unter den drei Szenarien liegt der Anteil des Wanderungssaldos am Wachstum zwischen 59,0 Prozent und 94,2 Prozent. Den niedrigsten Wert (59,0%) weist das hohe Szenario für die Region Michelsamt/Surental auf (Wanderungssaldo: 3'478; Geburtenüberschuss: 2'421). Den höchsten Wert (94,2%) weist der Agglomerationsgürtel unter dem mittleren Szenario auf (Wanderungssaldo: 8'753; Geburtenüberschuss: 539).
Mitbedingt durch seine periphere Lage werden im Entlebuch bis 2055 im mittleren Szenario mehr Wegzüge als Zuzüge erwartet. Der Wanderungssaldo wird rund −800 Personen betragen. Es wird ebenfalls erwartet, dass die Zahl der Todesfälle die Zahl der Geburten um 1'100 Personen übersteigt (negativer Geburtenüberschuss), was zusätzlich zum Rückgang der ständigen Wohnbevölkerung beiträgt. Gegenüber 2025 wird die ständige Wohnbevölkerung um −1'900 Personen abnehmen.
Im tiefen Szenario weisen alle Regionen mehr Todesfälle als Geburten auf
Die Grafik zum Wanderungssaldo und Geburtenüberschuss für die Jahre 2025 bis 2055 zeigt in der Version des tiefen Szenarios für alle Regionen einen negativen Geburtenüberschuss. Das heisst, es sterben mehr Personen als Kinder geboren werden (Lebendgeburten). Am stärksten betroffen ist die Stadt Luzern mit minus 5'700 Personen, gefolgt vom Agglomerationskern mit minus 4'400 Personen und dem Seetal mit minus 2'300 Personen.
Beim mittleren Szenario liegen bei vier der elf Analyseregionen negative Geburtenüberschüsse vor.
Trotz starken Wachstums bleibt Luzern im Vergleich der Kantone auch zukünftig auf dem 7. Rang
Für den Zeitraum von 2025 bis 2055 weist der Kanton Luzern mit einem Plus von 31,5 Prozent von allen Kantonen in der Schweiz den grössten relativen Bevölkerungszuwachs auf.
Absolut gesehen wächst jedoch der Kanton Zürich mit einem Plus von rund 296'000 Personen am stärksten (+18,1%), gefolgt vom Kanton Waadt mit einem Plus von rund 189'000 Personen (+21,9%). Da diese beiden Kantone im Jahr 2025 bereits eine grössere Bevölkerung als der Kanton Luzern aufweisen, fällt der prozentuale Zuwachs geringer aus.
Die Rangfolge der sieben bevölkerungsreichsten Kantone bleibt im betrachteten Zeitraum von 2025 bis 2055 unverändert. Den grössten Bestand an ständiger Wohnbevölkerung hat über den gesamten Zeitraum der Kanton Zürich, gefolgt vom Kanton Bern. Der Kanton Luzern bleibt auf dem siebten Rang.
Drei Viertel des Bevölkerungswachstums der Schweiz entfallen auf sechs Kantone
Von den sieben bevölkerungsreichsten Kantonen verzeichnet der Kanton Zürich mit einem Plus von 296'000 Personen das stärkste absolute Wachstum im Zeitraum von 2025 bis 2055. Es folgen der Kanton Waadt mit einem Plus von 189'000 und der Kanton Aargau mit einem Plus von 150'700 Personen. Die Kantone Genf, St. Gallen und Luzern verzeichnen ein Wachstum zwischen 114'000 und 140'000 Personen. Insgesamt wachsen diese sechs Kantone um 1,0 Millionen Personen. Das entspricht drei Vierteln des gesamtschweizerischen Wachstums von 1,4 Millionen Personen im Zeitraum 2025 bis 2055.
Der Kanton Bern wächst mit einem Plus von 22'000 Personen unter den sieben grössten Kantonen im gleichen Zeitraum am schwächsten. Die übrigen Kantone wachsen zwischen 400 Personen (Schaffhausen) und 69'200 Personen (Wallis). Einzig der Kanton Jura verzeichnet kein Wachstum.
Autor: Roberto Frisullo, 19. November 2025
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